Michael Welker erhält Karl-Barth-Preis der UEK

Auszeichnung auf dem XII. Internationalen Bonhoeffer-Kongress in Basel

5. Juli 2016

Am Samstag, 9. Juli,  wird der Heidelberger Theologe Michael Welker in Basel/Schweiz mit dem Karl-Barth-Preis der Union Evangelischer Kirchen in der EKD (UEK) ausgezeichnet. 

Erstmals wird der Karl-Barth-Preis in der Stadt Basel verliehen, wo Barth geboren wurde und Jahrzehnte lang gewirkt hat. Anlass ist der XII. Internationale Bonhoeffer-Kongress, der vom 6. bis 12. Juli in Basel  stattfindet. Die Laudatio auf den Preisträger hält sein Schüler, der Berliner Bischof Markus Dröge. Die Preisverleihung nimmt der Vorsitzende von Vollkonferenz und Präsidium der UEK, der Pfälzer Kirchenpräsident Christian Schad vor. Wir laden Sie herzlich ein zur Berichterstattung.

Mit der Auszeichnung würdigt  die UEK das theologische Gesamtwerk des Seniorprofessors an der Universität Heidelberg. Welker habe sich, so die Jury in ihrer Begründung, „den Herausforderungen von Postmoderne und Pluralismus unter Bewahrung eines reformierten Profils“ gestellt. Wie kaum ein anderer habe Michael Welker das Gespräch mit anderen Wissenschaften gesucht und die Theologie international vernetzt.

Die Union Evangelischer Kirchen (UEK) ist ein Zusammenschluss von zwölf unierten und reformierten Kirchen in der EKD. Der Karl-Barth-Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Er wird seit 1986 alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, deren theologisches Werk oder öffentliches Wirken in Politik und Gesellschaft durch Karl Barth oder die von ihm maßgeblich formulierte Barmer Theologische Erklärung geprägt ist.

Die Preisverleihung findet statt am 9. Juli um 20 Uhr  im Haus der „Mission 21“, Missionsstrasse 21, CH-4055 Basel.

Hannover, 5. Juli 2016

Carsten Splitt



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